Vier neue CCTV Kameras von ABUS Security-Center Wasserschaden?

IP-Videokameras ermöglichen eine Überwachung von fast jedem Ort aus. Für den Fernzugriff müssen jedoch folgende Bedingungen gewährleistet sein: Ein vorhandener Internetanschluss und ein Router der Dynamic-DNS (DynDNS) sowie eine Portweiterleitung auf die lokale IP-Adresse der Netzwerkkamera unterstützt. DynDNS ist ein Internetdienst, der es ermöglicht, einen festen Domain-Namen als Pseudonym für eine sich regelmäßig ändernde IP-Adresse zu verwenden. Die Kamera lässt sich so über die immer gleiche und auch leichter zu merkende Domain ansprechen.

Dieser Umweg ist nötig, da der Internet-Provider alle 24 Stunden automatisch die Verbindung zum Router trennt und eine neue öffentliche IP-Adresse vergibt. Nach Neuvergabe der IP-Adresse teilt der DynDNS-Client im Router diese Änderung dem Namensserver des DynDNS-Anbieters mit. Ohne DynDNS wäre eine Netzwerkkamera also nur für 24 Stunden unter der bekannten IP-Adresse erreichbar. Für die Nutzung ist ein kostenloser Account bei www.dyndns.org notwendig. Hier registriert man sich und gibt den Domainnamen an, unter welchem künftig auf die Kamera zugegriffen werden soll. Nach außen besitzt ein Heimnetzwerk die öffentliche IP-Adresse des Routers, welche durch den Provider zugewiesen wird. Im lokalen Netzwerk angeschlossene Computer und Geräte, wie die Netzwerkkamera TVIP21550 befinden sich in einem nichtöffentlichen Bereich und sind von außen somit unsichtbar. Für den Fernzugriff auf die Überwachungskamera muss der HTTP Port der Schwenk-/Neige Netzwerkkamera TVIP21550 weitergeleitet werden. Wichtig bei der Portweiterleitung ist, dass sich der zu konfigurierende HTTP Port der Netzwerkkamera von dem HTTP Port des Routers unterscheidet, um eine eindeutige Zuweisung zu ermöglichen.

Wir empfehlen vor der Konfiguration zu prüfen, welches Netzwerkgerät, welchen HTTP Port verwendet. Der HTTP Port der Netzwerkkamera ist auf einen beliebigen Wert zwischen 1025 und 65535 einzustellen z.B.: 1070. Bei aktivierter Portweiterleitung im Router werden alle Zugriffsversuche von Außen (Internet) ausgewertet. Der Router prüft nun anhand Portkennung von einer öffentlichen IP-Adresse welche Datenpakete zu welcher IP-Adresse im lokalen Netzwerk weitergeleitet werden sollen, in unserem Fall zu der lokalen IP-Adresse 192.168.0.3. Anfragen über weitergeleitete Ports werden so direkt an die Schwenk-/Neige Netzwerkkamera TVIP21550 weitergegeben. Zurückkommende Antworten werden an den Sender der Anfrage übermittelt. Für den Fernzugriff auf die Kamera über das Internet sind Einstellungen am Router nötig. Die Routerkonfiguration ist über den Browser vorzunehmen, einfach dessen IP-Adresse – die sich im Handbuch findet – in die Adresszeile eingeben. Im sich öffnenden Menü lassen sich dann je nach eingesetztem Router die Einstellungen der Accountdaten für DynDNS und die Portweiterleitung vornehmen. Die Netzwerkkamera ist dann von überall aus dem Internet erreichbar unter: meinekamera.dyndns.org:1070 Aus Sicherheitsgründen sollte jede Netzwerkkamera mit einem individuellen Passwort geschützt sein. Eine ausführliche Anleitung zur Erstellung eines DynDNS Accounts sowie zur Konfiguration einer Fritz!Box oder eines Speed Port W500 finden Sie hier .

(c) ABUS Security Center GmbH

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2 Antworten to “Konfiguration des Fernzugriffs einer ABUS Security-Center Netzwerkkamera”

  1. Hallöchen
    Geniales Post. Da hat mich Altavista erneut an einen hervorragenden Blog geschickt.
    Viele Grüße aus Hamburg

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  2. Thomas sagt:

    Danke, hat mir sehr geholfen !! Videoüberwachung läuft prima!!

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