Moderne Rauchmelder sind kompakt, erfordern nur einen geringen Installationsaufwand und fügen sich unauffällig in das Raumambiente ein. Extrem wichtig ist jedoch der korrekte Ort der Installation. Fehlalarm oder, noch schlimmer, gar keine Alarmierung können so vermieden werden. Worauf Sie als Errichter achten sollten:
Argumente für Rauchmelder
- Bei Wohnungsbränden sterben in Deutschland jährlich circa 1.000 Menschen. Zumeist ersticken die Opfer in der Wohnung an Rauchgasen, da sich der entstehende Rauch um ein Vielfaches schneller ausbreitet als Feuer.
- Rauchmelder schützen Menschen vor allem beim Schlafen. Der unbemerkt ins Schlafzimmer dringende Rauch eines Wohnungsbrandes weckt die Opfer meist nicht auf, sondern lässt sie im Gegenteil immer tiefer schlafen beziehungsweise betäubt sie.
- Ein Rauchmelder bietet einen sinnvollen Schutz, da er den Menschen durch einen sehr lauten Alarmton auch aus sehr tiefem Schlaf noch rechtzeitig wecken kann. Oft geht es dabei nur um Sekunden, die über Leben und Tod entscheiden
- Ein Rauchmelder warnt ebenso vor einem Entstehungsbrand und bietet den Bewohnern Gelegenheit, durch rechtzeitiges Eingreifen das Schlimmste zu verhindern.
- Rauchmeldepflicht für private Wohnräume besteht bereits in neun Bundesländern: Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein, Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Bremen, Sachsen-Anhalt
Wo sollten optische Rauchmelder installiert werden?
- Rauchmelder werden an der Zimmerdecke mittig im Raum installiert.
- Zumeist werden Rauchmelder in den Schlafräumen angebracht – vor allem, wenn dort elektrische Geräte wie Heizdecken, Fernsehapparate oder Ähnliches benutzt werden.
- Kinderzimmer sollten durch ein zusätzliches Gerät geschützt werden.
- In Häusern mit mehreren Stockwerken sollten die Rauchmelder im Flur auf den Etagen montiert werden.
- Für einen umfassenden Schutz sollte jeder Raum des Hauses überwacht werden, ausgenommen Räume, in denen es zu Fehlalarmen kommen kann wie Küche und Bad. Hier können Koch- und Wasserdämpfe einen Fehlalarm auslösen.
- Besonders staubige Räume sind für die Installation ungeeignet.
Tipps für den Kauf
- Rauchmelder sollten die Möglichkeit zu Vernetzung bieten; detektiert etwa ein Melder Rauch, so schlagen sämtliche Melder in der Wohnung oder Gebäude Alarm.
- Leistungsstarke Piezo-Alarmgeber sorgen mit einer Lautstärke von mindestens 85 dB pro Melder für eine effektive Alarmierung.
- Batteriestatusüberwachung und Meldertest überprüfen das reibungslose Funktionieren der Rauchmelder.
(c) Abus Security Center GmbH
Innovation, High Quality und Bedienkomfort
144 hochkarätige, industrieneutrale Juroren aus 32 Nationen haben sich entschieden: der Plus X Award geht im Bereich Wohntechnologie für Innovation, High Quality und Bedienkomfort an die Secvest 2WAY – Alarmzentrale von ABUS Security-Center.
Der Plus X Award honoriert Hersteller für den Qualitätsvorsprung ihrer Produkte. Der renommierte Technologie-, Sport- und Lifestyle-Contest wurde von der Marketing-Agentur media society networks initiiert und wird 2010 zum siebten Mal verliehen.
Die Secvest 2WAY Alarmzentrale überzeugte die Jury und setzt damit neue Maßstäbe in der Einbruchmeldetechnik. In folgenden Kategorien erhielt die Secvest 2WAY von ABUS Security-Center Auszeichnungen:
Innovation
In unserer heutigen Gesellschaft spricht man sehr schnell von Innovationen, wenn etwas Neues erscheint. Produkte mit dem Plus X-Faktor sind jedoch keine “me too”-Ware. Sie sind innovativ und verkörpern den neuesten Stand der Technik. Topaktuelle Technologie ist ein Muss, denn nur sie bietet Zukunftssicherheit und ist somit die Basis für eine lange Lebens- und Nutzungsdauer.
High Quality
Eines der umfassendsten Gütesiegel für ein Produkt ist die Auszeichnung “High Quality”, denn sie verkörpert einerseits die Bestrebungen des Herstellers, dem Kunden beste Qualität zu liefern, andererseits steht das Siegel auch für Langlebigkeit und Nachhaltigkeit. “High Quality”-Produkte sind keine Massenware, die nur für den schnellen Konsum und mit Hinsicht auf zeitnahen Austausch entworfen werden. High Quality Produkte sind ein Investition in die Zukunft.
Bedienkomfort
Wer Verbraucher für technische Neuerungen und die Leistungsfähigkeit seiner Produkte begeistern will, muss ihnen neben einer komfortablen Bedienung eine durchdachte Anleitung an die Hand geben. Die Entwicklungsabteilung, das Produktdesign und die technische Kommunikation müssen Hand in Hand arbeiten, um zum Start eines neuen Produktes eine umfassende Anwenderunterstützung zu garantieren. Produkte, die sich leicht und intuitiv bedienen lassen, eröffnen den Konsumenten die Innovationen erst wirklich.
„Produkte, die mit einem Plus X Award ausgezeichnet werden, verfügen nachweislich über Qualitäten, die nur Markenprodukte bieten können: Innovationskraft, exzellentes Design, hohe Qualität, Bedienkomfort sowie Funktionalität, ökologisch sinnvolle Effizienz und durchdachte Ergonomie: glaubwürdige Einkaufsargumente für Händler und Konsumenten.“
sehen Sie die Gewinner: http://www.plusxaward.de/winner.php
Quelle: ABUS Security Center
Eine Alarmanlage macht stets das, was man ihr sagt. Damit es beim scharf schalten der Anlage nicht zu einem Überfallalarm kommt oder bei einem Einbruch plötzlich die Feuerwehr vor der Türe steht, muss die Anlage richtig programmiert werden. Die wichtigsten Programmierpunkte und Einstellungsmöglichkeiten werden im Folgenden anhand der Funkalarmanlage Secvest 2WAY von ABUS Security-Center vorgestellt.
Teilbereiche und Benutzer
Bei der Secvest 2WAY hat der Errichter die Möglichkeit, das System in bis zu vier Teilbereiche aufzuteilen. Dabei gilt: Jeder Teilbereich kann unabhängig vom anderen bedient und programmiert werden und jeder Benutzer kann jedem Teilbereich zugeordnet werden. Auf diese Weise ist es möglich, mit nur einer Alarmzentrale vier Wohneinheiten (Wohnungen, Büros, Etagen etc.) bzw. vier separate Wohnobjekte gleichzeitig abzusichern. Um die Teilbereiche zu definieren, wird beim Einlernen der Funk-Komponenten und Systembenutzer jeweils entschieden, welchem Teilbereich diese angehören. Ein Benutzer, der nur Rechte für Teilbereich 1 und 2 hat, kann folglich Teilbereich 3 und 4 nicht aktivieren. Bis zu 50 Benutzer lassen sich an der Secvest 2WAY anlegen. Sie können dem Benutzer unterschiedliche Berechtigungsebenen zuweisen (Administrator oder normaler Benutzer). Außerdem können bis zu 20 Benutzer mit Fernbedienungen ausgestattet werden.

Fernbedienung
Mit der bidirektionalen Funk-Fernbedienung lässt sich beispielsweise die Secvest 2WAY von überall im Überwachungsbereich aus per Knopfdruck bedienen und der Status des Systems abfragen. Diese Meldung wird über vier integrierte LEDs der Funk-Fernbedienung angezeigt. So signalisieren zwei grüne LEDs auf der Fernbedienung, dass die Anlage derzeit deaktiviert ist
Alarm ist nicht gleich Alarm!
Interner Alarm
Bei der internen Alarmierung ertönt der Alarm nur innerhalb des Gebäudes. Die Außensirene bleibt stumm.
Lokaler Alarm:
Bei einem lokalen Alarm wird der interne Alarm durch die Außensirene ergänzt. Auch die Blitzleuchten im Außenbereich werden aktiviert. Dabei muss die Alarmanlage so programmiert werden, dass der akustische Alarm nach drei Minuten endet. Dies gilt nicht für die optische Alarmierung.
Stiller Alarm
Wie der Name schon verrät, wird bei dieser Alarmierungsart kein Signalgeber angesteuert. Sowohl im Innen- als auch im Außenbereich bleibt alles stumm. Die Alarmierung erfolgt hier still an eine Notrufleitstelle bzw. an eine private Telefonnummer.
Externer Alarm
Ein externer Alarm ist eine Kombination aus stillem Alarm und lokalem Alarm: Es erfolgt eine Alarmierung über sämtliche Signalgeber und eine Meldung an die Notrufleitstelle, bzw. an eine private Telefonnummer.
Alarmverhalten programmieren
Neben der optischen und akustischen Alarmierung gibt es noch weitere Möglichkeiten, Alarmmeldungen zu übertragen. So ist es auch möglich, Sprachnachrichten und digitale Protokolle über die Alarmanlage abzusetzen. Für die Übertragung von Sprachtexten werden in einem ersten Schritt vier Telefonnummern, stellvertretend für vier Empfänger eingegeben. Dann werden fünf Texte direkt in das Mikrofon der Anlage aufgesprochen und aufgezeichnet. Der erste Text ist der Identifikationstext, der Auskunft über Name, Straße, etc. gibt. Dieser Text wird im Alarmfall immer als erstes abgespielt. Die verbleibenden vier Texte sind die Ereignistexte, die den entsprechenden Alarmmeldungen (Einbruch, Feuer, Überfall, medizinischer Notfall) zugeordnet werden. In einem weiteren Schritt wird unter anderem noch definiert, welche der genannten Rufnummern bei welchem Ereignis angerufen werden und ob eine einmalige, oder ein mehrmalige Quittierung des Anrufes nötig ist, um die Alarmmeldung zu beenden.
Das Übertragen digitaler Protokolle erfolgt in direkter Zusammenarbeit mit einer Notrufleitstelle. Mit den Protokollen Fast Format, SIA und Contact ID unterstützt die Secvest 2WAY derzeit gängige Leitstellenprotokolle. Um diesen Weg einer Alarmmeldung zu nutzen, muss lediglich die Telefonnummer (bzw. die Telefonnummern) der Leitstelle sowie eine Identifikationsnummer eingegeben werden. Bei der Secvest 2WAY ist es ferner möglich, zwischen mehreren Ereignispaketen zu wählen, die im Alarmfall an die Leitstelle übertragen werden. Diese Wähgeräte (für Text und Protokolle) sind in der Secvest 2WAY bereits integriert.

Quelle ABUS Security Center












